Das Museum des Heinrich-Heine-Instituts präsentiert Sonderausstellungen mit literarischen, musikalischen, bildkünstlerischen und kulturhistorischen Themen.
Die Wechselausstellungen stellen in vielfältiger Weise Bezüge zum Leben und Werk Heinrich Heines sowie zu dessen Nachwirkung her. Weitere Themenschwerpunkte ergeben sich aus den Sammlungsbeständen und der wissenschaftlichen Arbeit des Hauses zur Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts.
Aktuelle Ausstellungen
Heinrich Heine. Neu eingebunden
31. Mai 2026 bis 30. August 2026
Das gedruckte Buch erfreut sich auch in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung großer Beliebtheit. Davon zeugen beispielsweise
die zahlreichen Neuerscheinungen an aufwändig illustrierten Schmuckausgaben beliebter Literaturklassiker.
Der Heine-Liebhaber Dr. Dietmar Meyersiek sammelt seit mehr als 50 Jahren Heine-Erstausgaben und hat dabei eine Vielzahl
an Raritäten zusammengetragen. Doch nicht nur das: Die Heine’schen Werke werden in seiner Sammlung auf besondere
Weise neu eingebunden. Kunstvolle Buchschuber, exklusiv entworfen und angefertigt, veredeln die historischen Ausgaben.
Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl der kostbaren Heine-Originalausgaben und wertvollen Buchkunstobjekte, die in Zusammenarbeit zwischen dem Sammler, dem Designerehepaar Prof. Helfried und Prof. Monika Hagenberg und der Buchbinderei
Mergemeier entstanden sind.
Vorstufen der Entwürfe und Materialproben dokumentieren den Arbeitsprozess. Ein interaktiver Projektraum lädt zum
Buchbinden und Kreativwerden ein.
Vernissage am Sonntag, 31. Mai 2026, 15:00 Uhr,
Heinrich-Heine-Institut
Einführung in die Ausstellung und Sammlung:
Dr. Dietmar Meyersiek
Dr. Sabine Brenner-Wilczek und Nora Schön (Kuratorinnen)
Rezitation: Falk Philippe Pognan
Klavier: Fietje Schlegelmilch
Eintritt: frei
© Dr. Dietmar Meyersiek
Vergangene Ausstellungen
Das Heinrich-Heine-Institut zeigte zuletzt vielseitige Ausstellungen – von der Graphic Novel „Heinrich Heine – Lebensfahrt“ über die Skulpturen- und Lyrikschau „Steinliebe – Lyrikliebe“ bis hin zu „Dieter Fortes Lesewelten“ und einer Rückschau auf prominente Heine-Leser:innen aus drei Jahrhunderten.
Besucherinformationen
Das Heine-Institut befindet sich am südlichen Rand der Düsseldorfer Altstadt. Die Bilker Straße erreicht man über den Carlsplatz. Dort befindet sich auch ein Parkhaus. Am Institut selbst stehen keine Parkplätze zur Verfügung.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man das Institut von den Haltestellen Benrather Straße (U71, U72, U73, U83 und Bus SB50, 780, 782, 785) und Carlsplatz (Bus 726) jeweils in wenigen Minuten.
Heinrich-Heine-Institut
Bilker Straße 12 – 14
40213 Düsseldorf
Zum Haupteingang führen 2 Stufen. Das Gebäude ist nach Absprache auch über den Hintereingang stufenlos zu erreichen. Die Dauerausstellung liegt auf der 1. Etage und ist nur über eine Treppe zu erreichen. Die Sonderausstellungsräume liegen im Erdgeschoss. Es ist ein Behinderten-WC vorhanden. Behindertenparkplätze befinden sich gegenüber dem Institut. Menschen mit Behinderung können sich unter Telefon 0211 - 8995571 anmelden.
Dienstag – Freitag 11-17 Uhr
Samstag 13-17 Uhr
Sonntag 11-17 Uhr
Erwachsene 4 Euro, ermäßigt 2 Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
Happy Hour: Ab 16 Uhr kostenloser Eintritt
Sonntag: Kostenloser Eintritt
Lust auf mehr?
Erleben Sie im Heinrich-Heine-Institut die faszinierende Welt des Dichters – von seinen Werken bis zu seiner bewegten Lebensgeschichte.