Das Rheinische Literaturarchiv im Heinrich-Heine-Institut bewahrt Vor- und Nachlässe sowie Sammlungen bedeutender Persönlichkeiten aus dem literarischen Leben des Rheinlands. Somit stellt es eine bedeutende Quelle für die kulturelle Geschichte der Region dar.
Hierzu zählen die Bestände zentraler Vermittlerfiguren der Vorkriegszeit wie Herbert Eulenberg, Hanns Heinz Ewers oder Wilhelm Schäfer. Auch in den zurückliegenden Jahrzehnten haben berühmte Autorinnen und Autoren ihre persönlichen Papiere dem Rheinischen Literaturarchiv anvertraut, zu nennen wären hier etwa Rose Ausländer, Bernt Engelmann, Dieter Forte, Dietmar Sous, Wolfgang Welt oder Jürgen Lodemann. Darüber hinaus verwahrt die Archivabteilung Materialien von Komponisten (u. a. Gerhard Stäbler, Kunsu Shim, Jürg Baur) und Künstlern (z. B. Harald Naegeli).
Forschende und Interessierte können die Archivbestände nach vorheriger Anmeldung einsehen.
Öffnungszeiten des Lesesaals: montags bis freitags 9 bis 16:30 Uhr
Die Archivbestände können über die Datenbank der Düsseldorfer Kulturinstitute d:kult online recherchiert werden, die ständig erweitert wird.
Bestände des Heine-Instituts finden sich darüber hinaus im Zettelkatalog und in den Verzeichnissen:
Nachlässe und Sammlungen
Das Rheinische Literaturarchiv im Heinrich-Heine-Institut bewahrt Nachlässe und Sammlungen wichtiger Persönlichkeiten aus dem literarischen Leben des Rheinlandes und stellt damit eine bedeutende Quelle für die kulturelle Geschichte des Rheinlandes dar.
Für die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg wäre hier etwa Wilhelm Schäfer, Heinrich Spoerl, Hanns Heinz Ewers und Herbert Eulenberg, die als zentrale Vermittlerfiguren der Vorkriegszeit über bedeutende Korrespondenzbestände verfügen.
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg haben berühmte Autoren ihre Nachlässe dem Rheinischen Literaturarchiv zur Verfügung gestellt, beispielsweise Rose Ausländer, Rolf Bongs, Bernt Engelmann und Dieter Forte. Das Archiv beherbergt aber auch Materialien von Künstlern (Edward Mataré und Joseph Beuys) und Komponisten (Jürg Baur).
Seit 2008 besteht eine Kooperation mit der Stiftung Museum Insel Hombroich, welche die Verzeichnung, archivarische Aufbereitung und Verwaltung des Nachlasses von Thomas Kling durch das Rheinische Literaturarchiv im Heinrich-Heine-Institut zum Inhalt hatte. Der Gesamtbestand ist in d:kult recherchierbar.
Das Thomas-Kling-Archiv befindet sich im Besitz der Stiftung Museum Insel Hombroich und wird dort im Zusammenhang der Hombroicher Archive aufbewahrt.
Nachlassbibliotheken
Zu Nachlässen gehören häufig auch die Buchsammlungen der Nachlasser. Sie werden im Heine-Institut nach Herkunftsprinzip aufbewahrt und erfasst, besonders forschungsrelevant sind die Spezialbestände zum Autor und seinem engeren Umkreis mit Widmungsexemplaren, grauer Literatur, etc.
Das Heine-Institut verwahrt circa 25 Nachlaßbibliotheken mit circa 30.000 Medieneinheiten, darunter zum Beispiel die Bücher aus dem Besitz von Rose Ausländer oder Rolf Bongs. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier auf der rheinischen Literatur.
Verzeichnet sind die bis 1998 erworbenen Bestände dieser Sammlungen im Zettel-Katalog, seit 1999 werden sie elektronisch in d:kult erfasst.
Service-, Vermittlungs- und Clearingstelle
Über die rein archivarische Tätigkeit versucht das RLA, zwischen Archiven und Wissenschaften zu vermitteln sowie Informationen zur Literaturgeschichte Düsseldorfs und des Rheinlands bereit zu stellen.
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